Posts by Sfera-NSL-1993

    Hallo zusammen,


    danke für Eure zahlreichen Beiträge! So langsam kommt Licht ins Dunkel.


    Die frühen Baujahre der Sfera haben den Hauptständer am Rahmenstummel befestigt, bei den späten Baujahren ist der Hauptständer am Motorblock befestigt - und somit auch kein Rahmenstummel um den Ständer am Rahmen zu befestigen.


    Da sich die Befestigung des Hauptständers am Motorblock durchgesetzt hat tippe ich auf eine Weiterentwicklung. Wie BerlinSfera  @humpelhotte und Magnus83 finde ich den Motorständer mit den Dreiecken deutlich stabiler als den Rahmenständer. Mit dem Motorständer lässt sich die Sfera viel leichter aufbocken. Zudem ist das Problem das der - am Rahmenstummel befestigte Hauptständer - den Anschlaggummi rausdrückt wenn zwei Personen mit dem Roller fahren gelöst.


    Ich war gerade im Hof und habe das nochmal verglichen. Die schwarze Sfera mit dem neuen Motorständer steht - trotz fehlender Auflage der Ausleger - stabiler als die grüne Sfera mit Rahmenständer der vollständig aufliegt. In Netz kursieren viele Bilder von Sfera-Hauptständern mit nur einem Ausleger auf der linken Seite. Ich gehe wie Pokerpaule davon aus das die Aussleger beim Motorständer primär ein Hebel zum aufbocken sind.


    Gruß Jan

    Hallo zusammen,


    danke für Eure Rückmeldungen auch wenn diese mich nach dem gestrigen Einbau etwas verunsichern :/ Der Ständer ist für Sfera (ohne Rahmenstummel) und für Quartz Modelle geeignet und sollte grundsätzlich passen. Die 3 Aufnahmen am Motorblock passen wie angegossen, das kann kaum Zufall sein. Das der Hautständer perfekt symetrisch verbogen ist kann ich mir genau wie Minatho nicht vorstellen. Fakt ist das der Ständer nicht plan aufliegt und das die genutzten Befestigungspunkte unveränderbar sind.


    Obwohl der Ständer nicht komplett aufliegt hat der Roller erstaunlich guten Halt auf dem neuen Ständer. Gefühlt ist die Stabilität des neuen Hauptständers besser als beim alten Hauptständer und auch deutlich besser als die des Seitenständers. Das Aufbocken geht mit deutlich weniger Kraftaufwand einher. Beim alten Hauptständer musst der Roller mit einem beherzten Zug am Griff hochgezogen werden. Mit dem neuen Ständer ist deutlich weniger Kraftaufwand notwendig.


    Andre' Danke für das Bild! Ich habe noch einen NSL Hauptständer an meinem Zweitroller. Nachdem ich gestern den Rahmenstummel abgetrennt habe ist diese Option vom Tisch. Zudem drückt mir der am Rahmen befestigte Hauptständer den Anschlaggummi raus wenn mehr als 2 Personen auf dem Roller fahren.


    Wenn die Stabilität des Hauptständers unverändert bleibt dann werde ich diesen erstmal so belassen. Wenn ich vor jeder Fahrt daran denke das der Hauptständer nicht plan ist, dann werde ich mich mal nach einem günstigen Ersatz umsehen und hoffe das dieser besser passt bzw. plan aufliegt. Wie immer zwei Schritte vor und einen zurück. Na zumindest ist das Anschlaggummi-Problem gelöst 8o


    Gruß Jan

    Hallo zusammen,


    ich habe jetzt die schnelle und unsaubere Lösung umgesetzt um den Hauptständer möglichst schnell montieren zu können. Ich habe den Stummel einfach gerade an einer Stelle abgeflext an der ich gut rankam. Nicht wirklich elegant, da nicht so oft unter dem Roller liege und der Rost unkritische Stellen trifft ist das als Übergangslösung für mich vertretbar. Die Schweißpunkte zu entfernen und den ganzen Stummmel sauber zu entfernen nehme ich mir mal vor wenn die Unterboden-Verkleidung ab ist und ich besser rankomme.







    Den Hauptständer zu montieren war alleine nicht ganz einfach. Vor der Montage wurde der Hauptständer gesäubert, grundiert und lackiert. Den Ständer habe ich zur Montage zusammengeklappt unter den Roller geschoben und zuerst nur mit der vorderen Schraube befestigt. Hierzu musst ich den Durchmesser der Kabelhalterung (Um das Kabel vor Kontakt mit dem Auspuff zu schützen) vergrößern damit die Schraube durchpasst.



    Im zusammengeklappten Zustand des Hauotständers sind die hinteren Befestigungslöcher in der falschen Positon (zu niedrig). Um diese in die richtige Position zu bringen habe ich die Aufnahmen mit dem Hauptständer jeder Seite mit einem Kabelbinder zusammengebunden und dann den Roller aufgebockt. Durch die Kabelbinder ist genug Wiederstand da das der Ständer ausklappt. Danach Kabelbinder abmachen und durch hin- und herbewegen des Rollers die Aufnahmen deckungsgleich bringen, das kann etwas fummelig werden. Ich habe ein paarmal probieren müssen und mit der Schraube auf der Auspuffseite begonnen.




    Der neue Ständer passt und bietet wieder optimalen Halt. Damit ist das Problem mit dem Verlust des Anschlaggummis für immer erledigt 8)


    Gruß Jan

    Hallo zusammen,


    der Hauptständer ist geliefert worden und macht von Substanz und Passform einen guten Eindruck. Die Haltepunkte (Siehe Markierungen im Bild) sollten passen und der Abstandshalter des Ständers bei eingeklappten Zustand am Anschlaggummi aufschlagen.





    Um den den Ständer montieren zu können, muss der störende und überflüssige Rahmenstummel abgeflext werden. Ich bin gerade unschlüssig wo ich das Teil abtrenne. An Postion #1 könne es etwas knapp und fummelig werden den Ständer zu montieren. #2 und #3 machen durch die geringere Materialstärke weniger Arbeit. #4 ist eigentlich der konsequenteste Schritt/Schnitt. Minatho wo hast Du den Auspuff abgetrennt an Position #2?


    Der Haupständer ist schon gesäubert und grundiert. Wenn ich Zeit und eine Flex aufgetrieben habe wird das in Angriff genommen.


    Gruß Jan

    Hallo zusammen,


    danke Pokerpaule für das Bild, auf diesem sieht man die Haltepunkte sehr gut. Bei Roller sind Original. Die Befestigung am Motorblock ist tatsächlich eine deutliche Verbesserung! Die Haltepunkte hinten sollte passen. Vorne könnte es knapp werden. Minatho meinst Du mit Rahmenstummel das Teil am Rahmen an dem bisher der Hautständer befestigt war? Das klingt nach Aufwand und einer großen Flex? Hast du einen Idee welcher Hauptständer passt ohne den Rahmenstummel zu entfernen?


    Eigentlich wollte ich nur den Seitenständer montieren und habe dann noch noch schnell den Hauptständer ausgebaut. Leider ist mir - trotz Rostschock und ganz viel Feingefühl - der Kopf der Schraube abgebrochen. Die Mutter auf der Rückseite könnte ich lösen, die Schraube steckt noch fest. Habe - leider erfolglos - versucht diese mit ein paar dezenten Hammerschlägen rauszutreiben.




    Dem Hauptständer sieht man, das dieser gebraucht wurde. Der Materialschwund sind vermutlich genau die 2 Millimeter die fehlen und dazu führen das der Hauptständer vor den Anschlaggummi rutscht. Die Befestigung des Hauptständers am Motorblock ist auf jeden Fall die bessere Variante.






    Der Seitenständer macht sich gut. Im Vergleich zum Hauptständer weniger stabil, für einen kurzen Halt ideal. Den Hauptständer des zweiten Rollers zu verbauen wird das Problem nur kurzfristig lösen, zu dem steckt die Schraube noch in der benötigten Halterung fest. Wird Zeit sich nach einem Ersatzteil umzusehen.


    Gruß Jan

    Hey Lars,


    danke für Deinen Hinweis! Dein Hinweis und die Bilder in Deinem Beitrag haben mir geholfen die Halterung am Motorblock zu identifizieren. Bei meinen beiden Rollern ist der Hautpständer am Rahmen befestigt.




    So wie ich das sehe haben beider Motorblöcke Haltepunkte für einen Ständer (Grüne Markierung im Bild), meine Ständer jedoch nicht die richtige Aufnahme um am Motorblock befestigt zu werden. Ich werde Deinen Tipp umsetzten und erstmal einen Seitenständer anbringen und den Hautpständer entfernen. Den Seitenständer habe ich gestern kurz überholt und lackiert.



    Ich werde baugleichen Hautständer des zweit-Rollers mal ausprobieren, befürchte aber das dieser die gleichen Probleme bereitet. Notfalls besorge ich einen Hautpständer der am Motor befestigt werden kann.


    Gruß Jan

    Hey Lars,


    erst einmal willkommen! Super Geschichte und ein sauberer Zwischenstand. Weiter so!


    Wenn man einmal anfängt und es richtig macht kommt so einiges an Zeit und Kleinteilen zusammen. In meinen Roller habe ich - nach über 5 Jahren Standzeit im Freien - ca. 500 Euro investiert. Die Hälfte des Betrags wäre nicht unbedingt notwendig gewesen zahlt aber auf Sicherheit, Zuverlässigkeit, Ästhetik und Fahrspaß ein.


    Die Frage nach Sinn, Wirtschaftlichkeit, Spaß und dem richtigen Verhältnis zu einander muss jeder für sich beantworten. Von kleinen Ausnahmen abgesehen macht das Schrauben Spaß und ist mit überschaubarem Aufwand und Kosten umsetzbar. Über die Gesamtlaufzeit von mittlerweile 27 Jahren empfinde in den Roller als konkurrenzlos günstig, wenn Flexibilität und Fahrspaß eingepreist werden. Den Roller selbst aufgebaut zu haben und zu fahren ist einfach unbezahlbar!


    Gruß Jan

    Hallo zusammen,


    bei Mattlack und dem Zündkerzenbild scheiden sich die Geister. Der Roller muss als Brot-und-Butter-Alltags-Schwimmbadfahrzeug einiges ertragen. Er wird bei Wind und Wetter gefahren, steht fast immer draußen und wird kaum geputzt. Immer wieder gibt es kleinere Blessuren die unkompliziert im Hof nachlackiert werden.


    Optisch eher unscheinbar und ungewaschen könnte es auf den ersten Blick tatsächlich ein Unfallfahrzeug sein. Technisch jedoch absolut einwandfrei, extrem nah am Originalzustand und noch einen Tick besser 8)


    Das Tachoproblem ist mittlerweile gelöst - zumindest für den Moment. Ich habe mit den Fingern an der Tachoseele - auch bei vollem Lenkereinschlag - gedreht und an der Tachonadel auf den Ausschlag geachtet - um die Verbindung am Tacho oben als Fehlerquelle auszuschließen. Die Aufnahme des Tachoschnecken-Zahnrad für die Tachowellen-Seele ist schon etwas ausgeleiert. Die Tacho-Seele war scheinbar etwas zu glatt um Halt im Zahnrad zu finden.





    Ich habe alles gesäubert und dann das Ende des Drahts der Tacho-Seele etwas hochgebogen damit dieser im Tachoschnecken-Zahnrad besser halt findet. Den Halt der Verbindung habe ich nochmal geprüft und das Zahnrad vor Einbau wieder etwas gefettet.




    Um eine möglichst stabile Verbindung zu haben wurde alles in der richtigen Einbau-Reihenfolge auf die Tachoseele gesteckt und auf einmal in die Tachoschnecke geschoben. Die erste Probefahrt hat der Tacho funktioniert, jetzt heißt es Daumen drücken.


    Gruß Jan

    Hallo zusammen,


    danke Julian1984 wird gemacht! Vom mittlerweile chronischen Verlust des Anschlaggummis, gelegentlich etwas trägen Startverhalten, dem Ausfall des Tachos und einer etwas schlecht dosierbaren Hinterradbremse gibt es nichts zu beanstanden.


    Die Hinterradbremse war trotz mehrfachen einstellen nicht mehr wirklich gut dosierbar. Also Auspuff abschrauben, Splint, Mutter und Unterlegscheibe entfernen. Um die Mutter – ohne Hilfe einer zweiten Person – zu lösen am besten die Hinterrad-Bremse am Griff anziehen, dabei den Oberkörper auf dem Sitz drücken, um das Hinterrad zusätzlich zur Bremse am Boden zu fixieren. Um das Rad zu lösen müssen Ihr gegen die Laufrichtung des Rads arbeiten (nach unten drücken). Um das Rad abzuziehen muss die Bremse freigängig sein! Hierzu den Bremszug aushängen und mit der Hand den Bremshebel hin- und herbewegen bis eine Position gefunden ist in der die Bremse nicht blockiert und sich das Rad abziehen lässt. Die Bremsbeläge sehen noch gut aus. Daher nur ein gründliche Reinigung mit Drahtbürste und Bremsenreinger.



    Anschlaggummi für den Hauptständer geht ständig verloren

    Mittlerweile habe ich die Ursache für den ständigen Verlust des Anschlaggummis für den Hauptständer gefunden. Ich hatte den Verdacht das der Anschlaggummi am Bordstein hängen bleibt, das ist nicht der Fall.


    Der mittlerweile abgenutzte Hauptständer liegt eingeklappt gerade noch auf dem Anschlaggummi auf. Die Sfera federt bei Bodenwellen so tief ein, dass sich der Hauptständer vor dem Anschlaggummi schiebt, wenn sich die Sfera wieder nach oben bewegt schiebt der Hauptständer den Anschlaggummi aus der Halterung. Mit meinen 78 kg tritt das Problem nicht auf, mit einem Beifahrer/in eigentlich bei jeder Fahrt.



    Insgesamt nicht besonders kritisch, mich nervt das Geräusch wenn der Ständer bei Bodenwellen und beim Einklappen gegen den Variodeckel und den Auspuff knallt. Der Auspuff und Variodeckel zeigen schon leichte Ermüdungserscheinungen. Der alte Auspuff hat genau an dieser Stelle Leck geschlagen. Nach jedem Verlust den Variodeckel abzubauen nervt. Eine Lösung habe ich noch nicht gefunden und überlege den Anschlaggummi schräg abzuscheiden damit der Hauptständer nicht daran hängenbleibt und darüberrutscht.



    Die zusätzliche Befestigung mit Pattex hat insofern geholfen, dass der Anschlaggummi am Variomatik-Kasten hängen geblieben ist. Das spart den erneuten Kauf – des mittlerweile raren Artikels – aus den Niederlanden.


    Tausch Zündkerzenstecker und Zündkerzenkabel

    In diesem Zuge habe ich Zündkerzenstecker (NGK LB05F, M4 Anschluss Gewinde, R = 5 kΩ, Kerzengewinde ø = 14 mm und Zündkerzenkabel (Stärke Ø7mm Länge ca. 20-25cm) getauscht. Der Tausch ist denkbar einfach, wenn man weiß das das Kabel in Zündkerzenstecker und CDI im Uhrzeigersinn reingedreht wird.




    Bei der Zündkerze (NGK BR9ES) muss die Endhülse (Siehe Bild unten) der Zündkerze abgeschraubt werden! Beim reinstecken muss schon etwas Druck angewendet werden bis die Zündkerze hörbar einrastet. Zuerst dachte ich, das der Stecker nicht passt.





    Die Verbindung zwischen Tachoseele und Tachoschneckenzahnrad hat sich nach der ersten Probefahrt gelöst. Bei einer 50er brauche ich nicht unbedingt einen Tacho, bei der Sfera ist der funktionierende Tacho mittlerweile eine persönliche Sache. Mal sehen vlt. versuche ich die beiden Teile zusammenzukleben und Suche derweil nach einem passenden Zahnrad für die Tachoschnecke. Es wird nicht langweilig. Ich halte Euch auf dem Laufenden.


    Gruß Jan

    Hallo zusammen,


    mit etwas Verspätung noch ein Update aus dem April. Um den Frühling und Sommer auf - und nicht unter - dem Roller zu verbringen hat es sich bewährt den Frühjahrputz mit ein paar Wartungsarbeiten zu verbinden.


    Um die durch den Sturz im Herbst verursachten Katzer zu beseitigen und die abgenutzten Teile aufzufrischen habe ich die Seitenverkleidung, Trittbrett, Armaturenbrett, Lenkerverkleidung, Seitenverkleidung, Rückspiegel und Nummernschildhalter nachlackiert (Gesäubert, tiefe Kratzer geglättet bzw. mit 600er Schleifpapier aufgeraut, Farbe, Mattlack).





    Der Kampf gegen den Auspuffrost ist aussichtlos. Aus optischen Gründen habe ich den Auspuff grob gesäubert und mit Auspuffschwarz lackiert.



    Den Vergaser habe ich komplett zerlegt und das erste mal im Ultraschallbad gereinigt. Mit welcher Flüssigkeit der Vergaser gereinigt werden soll scheint eine Glaubensfrage zu sein 8o Aus Mangel an Alternativen habe ich warmes Wasser und ein paar Tropfen Spülmittel verwendet. Da das Ultraschallbad nicht genug Tiefe hat, musst ich den Vergaser ein paar mal drehen, um alle Stellen zu reinigen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.





    Der defekte Rückspiegel wurde lackiert und getauscht. Der Luftfilter wurde gründlich gereinigt. Die Öffnung des rechten Rückspiegels habe ich mit einem Blindstopfen geschlossen. Der Blindstopfen hat nicht wirklich gut gehalten und wurde mit ein paar Tropfen Heißkleber von hinten fixiert.





    Der Roller ist wieder tiefschwarz, sauber und einsatzbereit. Außer dem chronischen Schwund des Anschlaggummis (für den Hauptständer) der sich immer mal wieder löst, läuft der Roller super. Diesmal habe ich den Anschlaggummi mit etwas Pattex fixiert und hoffe das dieser an Ort und Stelle bleibt.


    Gruß Jan

    Der Roller ist gekauft. Morgen werde ich ihn abholen. Als Bastlerfahrzeug für 350€.

    Sehr guter Kauf! Mit etwas Geduld und ein paar Ersatzteilen wirst du viel Spaß haben.


    Ich würde nicht drauf wetten, das du morgen nach dem Membrantausch auf dem Roller nach Haus fährst. Tu Dir einen Gefallen und hol den Roller mit einem kleinen Transporter (Habe eine Sfera mit 3 Spanngurten in einem Opel Combo transportiert) und mach die Fehleranalyse in Ruhe und nicht auf dem Hof des Verkäufers ;)