Sfera Elektrik Sammel-Thread Tipps Tricks und Hinweise

  • Wenn das Licht nicht funktioniert

    Im Cockpit gibt es zwei Schalter.

    Am Licht Einschalter kommen 3 Leitungen an:

    Der Lichteinschalter verbindet bei Betätigung alle 3 Kontakte.

    Grau = 12 Wechselspannung

    Gelb/Schwarz = Cockpitbeleuchtung, Kennzeichenbeleuchtung und Rücklicht

    Rot = Kurze Brücke zum Umschalter Fern/Abblendlicht


    Am Umschalter Fern/Abblendlich kommen 3 Leitungen an:

    Der Umschalter schaltet wie es der Name sagt nur "Um" zwischen Fern und Abblenlicht.

    Rot = Zuleitung 12 V Wechselspannung vom Licht Einschalter

    Violett = Ableitung zur Glühlampe Abblenlicht

    Braun = Ableitung zur Glühlampe Fernlicht


    Zum Durchmessen der Glühlampe vom Cockpit mit dem Ohmmeter schraubt man einfach eine Blechschraube an die Lasche am Lenker und man hat nen 1A Massepunkt vom Rahmen. Die Fots im Anhang sind selbsterklärend.

  • Überprüfen und in Instandsetzung des Benzinstandgebers und der Anzeige "Leer" im Cockpit

    Um die Funktion des Tankgebers zu prüfen muss man diesen nicht unbedingt ausbauen.

    Bei älteren Sfera Modellen muss man dazu, je nach Rahmenausführung sogar den Tank ausbauen um an den Tankgeber zu gelangen.

    Ich gehe der Einfachheit halber von dem servicefreundlicheren Rahmen aus, bei dem der Tankgeber / bzw. der Stecker am Tankgeber nach Abnahme der Kraftstoff / Öltankabdeckung von oben unter der Sitzbank zugänglich ist.

    1. Abziehen des 3-poligen Steckers am Tankgeber siehe 1. Foto.

    2. Testen der Tankanzeige "leer". Zündung einschalten. Mit einem Stück Draht (Blumenbindedraht, Lötzinn oder ähnliches) die Kontakte am Stecker, also die Leitungen gelbgrün und schwarz kurzschließen. Keine Bange sind nur 12 V drauf.

    Gelbe Tankanzeige (Reserve) im Cockpit muss aufleuchten.

    3. Leuchtet die Warnanzeige im Cockpit nicht, sollte das Lämpchen im Cockpit ausgebaut und überprüft werden. Dazu kann man auch mal kurzfristig ein funktionierendes Kontrolllämpchen vom Blinker oder Fernlicht ausbauen und zum Testen einsetzen. Wenn das immer noch nicht funktioniert, sollte man noch zusätzlich die Kontakte am Stecker des Cockpits und den Kabelbaum auf Beschädigungen überprüfen.


    Überprüfen der Tank-Füllstandanzeige im Cockpit

    Wie zuvor beschrieben den 3- poligen Stecker am Tankgeber abziehen.

    1. Kurzschlussbrücke zwischen weißgrün und schwarz einstecken. Tankanzeige im Cockpit sollte "Tank voll" anzeigen.

    2. 47 Ohm Widerstand zwischen weißgrün + schwarz = Tank halb voll

    3. 100 Ohm Widerstand zwischen weißgrün + schwarz = Tank leer

    4. Falls gar nichts passiert Kabelbaum und Stecker am Cockpit überprüfen.

    Widerstände zum Testen sende ich euch bei Bedarf gern per frankierten Rückumschlag kostenlos zu. Anschrift per PN erfragen.

    Ausbau, Reinigung und Überprüfung des Tankgebers


    1. Wenn der Tankgeber zugänglich ist, mit einer Flachzange oder Spitzzange den Geber nach links ausdrehen, dazu reicht eine Drehung um 45°, da der Tankgeber mittels Bajonettverschluss arretiert ist.

    2. Nach längerer Standzeit bei entleerten Tank sind die Kontaktflächen oft sehr stark korrodiert. Das ist der häufigste Grund für eine fehlerhafte Füllstandanzeige. Tankgeber zerlegen und Kontaktflächen vorsichtig mit sehr feinem Schmirgelpapier oder Scheuermilch reinigen. Das gilt auch für den Widerstandsdraht über den der bewegliche Kontakt je nach Füllstand streicht. Alle beweglichen Teile lassen sich gut demontieren vorher ein Foto machen ... damit einem erfolgreichen Zusammenbau nichts im Wege steht :) . Hier ist besonders behutsam vorzugehen! Ein 15 minütiges Bad des kompletten Gebers in heißem Essig oder Essigessenz reicht manchmal auch schon aus. Das funktioniert sehr gut wenn man ne Tupperdose nimmt und das ganze 5 min in einer Mikrowelle aufwärmt (nicht kochen). Danach gut mit Wasser abspülen und mit WD40 einsprühen.

    3. Nach der Reinigung des Gebers kann man die Funktion des Gebers überprüfen, wenn man den 3-poligen Stecker in ausgebauten Zustand aufsteckt und die Zündung einschaltet. Je nach Bewegung des Schwimmers schwankt die Tankanzeige zwischen leer und voll. Der Widerstand schwankt dann von 0 -100 Ohm = leer - voll. Die Tankanzeige „leer“ im Cockpit kann man ebenfalls überprüfen, indem man den kleinen Schwimmer ganz unten am Geber auf und ab bewegt und den Kontakt damit schließt oder öffnet. Ist nix anderes als ein Schalter.

    Ganz wichtig!

    Den Tankgeber kann man beim Ausbauen nicht einfach nach oben herausziehen, da der Schwimmer an einer gebogenen Stange hängt.

    Also keine Gewalt anwenden wenn es hakelt. Durch vorsichtiges Verdrehen kann man den Geber nach oben herausziehen.

    Der Tankgeber lässt sich auch nur in einer Stellung richtig herum einbauen. Es gibt dazu am Tank und am Geber eine Markierung.

    Zerlegen des Tankgebers

    Dazu gibt es die Fotos 1 + 2 Zerlegen des Gebers.

    Das Zerlegen ist sehr hilfreich um die bewegliche Kontaktzunge, die über den Widerstandsdraht schleift, gründlich reinigen zu können

    Das Foto zeigt den bereits zerlegten Geber ohne Stift auf dem der Schwimmer sich dreht.

    Zuerst muss der Schwimmerbügel aus den beiden Kunststoff Zungen ausgeklippst werden. Das geht am besten mit einem 4mm Schlitzschraubendreher.

    Nach dem Ausklippsen des Bügels kann man die durch den Bügel verdeckte Welle erkennen und ausdrücken.

    Dann kommt man wunderbar an die Kontaktzungen dran um sie zu reinigen.

    Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

  • Blinkerpiepser Blinkpiep zum Nachbauen

    Hallo,

    hier ein paar Anregungen zum Selberbauen.

    Stückliste:

    Piezopieper 5 - 30 V

    2 Dioden 1N4007 oder 1N4148

    ein kleines Stück Lochrasterplatine 60 x 30 mm

    2 M3 Schrauben Muttern

    Ein paar Rundsteckhülsen, eine Ringzunge, Lötkolben, Lötzinn

    Schrumpfschlauch, Heißklebepistole.

    Ein sehr günstiger Einbauort ist unter der Sitzbank zwischen Anlasserrelais und dem Stecker zum Blinker/Rücklicht.

    Je eine Ader von den Dioden schließt man an die rosafarbene Leitung (Blinker links) und die andere an die blau/weiße Leitung (Blinker rechts) des Steckers zum Rücklicht an.

    Die Masseleitung mit der Ringzunge kann man an der Befestigungsschraube des Starterrelais befestigen und darüber den Minuspol beziehen.

    Siehe Foto.

    Zum Anschließen kann man Stromabgreifklemmen (Stromdiebe) benutzen oder man lötet sie je nach Gusto direkt an die Stifte im Stecker an. Siehe Fotos.

    Die Stifte/Kontakte an den Steckern kann man zum Anlöten rausziehen, wenn man mit einem kleinen Schraubenzieher den kleinen Sicherungs-Pin eindrückt und den Stift an der Leitung nach hinten herauszieht.

    Zum Einbauen mus man diesen Pin wieder herausdrücken, damit der Stift im Stecker gehalten wird.

    Weiter unten bei den Fotos gibt es auch als Alternative den Easyblinkpiep ohne Dioden mit nur 2 Piezopiepern.

    Viel Spass beim Nachbauen

  • Der Choke

    Funktion und Aufbau des E-Choke.

    Der elektrische Choke sorgt bei kaltem Motor am Vergaser dazu, dass das Gemisch zusätzlich mit Kraftstoff angereichert und damit zündwilliger wird.
    Im kalten Zustand ist das Choke-Ventil immer geöffnet.

    Der Choke liegt dauerhaft an der Betriebswechselspannung der Lichtmaschine, an dem auch das Fahrlicht liegt und wird sobald der Motor läuft unter Spannung gesetzt.

    Funktion:

    Der Choke besteht aus einer beheizbaren gasgefüllten Patrone, in der eine Membran bei steigender Temperatur einen federgelagerten Stift betätigt, der sich bis zu 6 mm aus dem Choke schiebt und bei erreichen der Maxiamltemperatur die Öffnungen zur Kraftstoffanreicherung verschließt.

    Beheizt wird die Patrone durch einem scheibenförmigen Heizwiderstand (PTC) mit den Abmessungen von ca 8 x 2,5mm.

    Der Heizwiderstand hat einen positiven TemperaturCoeffizient, ist also ein Kaltleiter und hat einen Widerstand von 4 Ohm.

    Berücksichtigt man die Zuleitung, den Widerstand der Messleitungen + Messfehler, kann man an dem kalten Choke bei Zimmertemperatur einen Widerstand von 6 bis ca. 16 Ohm messen.

    Je mehr sich der Widerstand aufheizt, also mit zunehmender Temperatur (PTC) steigt auch der Widerstand, die Stromaufnahme verringert sich daher innerhalb von ca. 1 Minute von 1A auf etwa 0,3 Ampere.

    Das ist auch der Grund weswegen sich die Leerlaufdrehzahl bei korrekt eingestelltem Leerlaufgemisch nach ca 1 Minute stark verringern sollte.

    Die Heiz-Patrone des Choke kühlt sehr langsam aus. Deshalb bleibt der Choke auch noch sehr lange geschlossen. Je nach Umgebungstemperatur kann das einige Minuten, bis zu einer halben Stunde im Sommer dauern.

    Die Zeichnung stammt aus einem Thread im:

    Innerer Aufbau eines E-Choke
    Man liest hier im Forum die unterschiedlichsten Theorien, wie solch ein elektrischer Choke aufgebaut ist. Die beigefügte Skizze entstammt einer Peugeot Repa…
    www.motor-talk.de


  • Ohne deinen Elan bremsen zu wollen: Da haben wir im Lexikon bereits was

    Mein Roller ist Franzose:

    Alles pisst und leckt!

  • Umbau Tacho Beleuchtung auf LED T5 B8.5D Sockel

    Hallo,

    da mir im Sommer bei Sonnenlicht die Kontrollanzeigen etwas zu dunkel sind, habe ich Glühlampen gegen LEDs getauscht.

    Diese werden teilweise auch mit Wechselspannung (Tachohintergrundbeleuchtung) betrieben.

    Es funktioniert einwandfrei, auch nach nun mehr 2 Jahren.

    Schon öfter habe ich diese LEDs in Autos und nun erstmalig in einem Roller eingebaut.

    Beim Austausch muss man auf die Polung der LEDs achten (insbesondere bei Blinker und Tank, Gleichspannung!) und diese vorher ermitteln, in dem man sie an eine 12V Spannungsquelle anschließt.

    Es ist also nicht egal wie man diese anschließt bzw. in die Fassung einsetzt. Die LEDs leuchten nur bei richtigen Polung. Diese markiert man sich an der LED z.B. mit einem wasserfesten Filzstift.

    Bei der Sfera kommt auch Wechselspannung zum Einsatz, daher ist es an einigen Lämpchen egal wie herum man diese einbaut.

    Blinker und Öl/Benzinstandanzeige werden mit Gleichspannung betrieben.

    Man kann es ja auch auf gut Glück ausprobieren, die LEDs einsetzten und wenn sie dann nicht leuchtet, sie in dem Bajonettverschluss um 180° drehen und dann wieder einsetzten.

    Hierbei kann man die Schaltzustände von Öl = Min und Kraftstofft = Min simulieren um diese dann zum Leuchten zu bekommen. Ist ja auch lebenswichtig für den Motor um rechtzeitig auf fehlendes ÖL hingewiesen zu werden.

    Wie man die Tank-Füllstandanzeige "Min" zum leuchten bringt ist weiter oben zu lesen im Tankanzeiger-Thread.

    Ölstandanzeige testen:

    1. Rechte Seitenverkleidung abnehmen.

    2. Stecker des Sensors am Öltank abziehen

    3. Den Geber ganz herausnehmen, dadurch wird der Kontakt "Min" geschlossen. Vorsicht es könnte ÖL auslaufen, wenn der Behälter zu voll ist.

    4. Stecker am Sensor wieder aufstecken

    Achtung:

    Mir sind noch niemals LEDs geliefert worden, die sofort zu 100% passten.

    Bei fast allen LEDs sind die Federbleche die die LED im Sockel halten sollen, viel zu lang. Meistens 12 bis 13 mm.

    Beim Versuch diese einzusetzten, verbiegt man daher zwandsläufig die Federkontakte, es kommt zum Abreißen/Verbiegen der beiden Federn oder noch schlimmer, zur Beschädigung der Kontaktfolie auf der Tachoplatine.

    Da die Federn sind zu lang sind, müssen sie auf einem gleichseitigen Durchmesser von 9,5 mm mit nem Dremel (Trennscheibe) gekürzt werden.

    Nur dann passen diese LED-Leuchtmittel in die Fassungen einer Sfera o.ä.

    Hier ein paar Fotos. Die rotmarkierten Stellen an den LEDs ist der Pluspol der Diode.

  • Ersetzen des Kabelbaums an der Lima (Kaugummi-Isolierung)

    Hier ein paar Tipps wie man eine durch Kaugummi-Isolierung ausgefallene Lima in Stand setzen kann.

    Diese Anleitung bitte ganz durchlesen bevor man loslegt.


    Fotos von beiden Seiten der Lima sind für das spätere Anlöten und Verlegen der Leitungen hilfreich.

    Damit die Arbeit nicht umsonst ist, sollte man als allererstes die Spulen und den Pickup direkt an den Kontakten/Lötpunkten durchmessen. Die Werte weichen von den im Lexikon des Forums angegeben Werten ab, da direkt an den Spulengemessen worden ist.

    Die Leitungen sollten nahe der Anschlusspunkte abgeschnitten werden um Messfehler durch Kurzschlüsse auszuschließen.

    1. Pickup

    Der Pickup hat einen Widerstand von ca 90 Ohm, Pin gegen das Gehäuse/Metallbügel gemessen, erzeugt den Impuls zur Zündung. Leitungsfarbe ist rot.


    2. Spule CDI

    Die für die Spannungsversorgung der CDi zuständige Spule (die mit dem Kunstoff bzw. weißen Isoband drum) sollte der Wert ca 1000 Ohm betragen, ein Anschluss liegt an Metall/Masse, Leitungsfarben grün und weiß.

    Wichtig: Am Anschluss dieser Spule kommen zwei grüne Leitungen dran, eine geht zur CDI und die andere zum Limastecker. Die weiße Ader liegt auf Masse und lässt sich bei der originalen Lima nur mit einem Lötkolben mit ausreichend Bums löten (min 50 Watt)


    3. Ladespule

    Die Ladespule für die Batterie, Blinker,Tankanzeige usw. besteht aus zwei in Reihe geschalteten Wicklungen und hat einen Widerstand von 1 Ohm, Leitungsfarben gelb und blau


    4. Spule für Fahrlicht

    Die Spule für das Licht besteht aus drei in Reihe geschalteten Spulen und ist die leistungsstärkste der Lima, hat einen Widerstand von 0,7 Ohm, die Leitungsfarbe grau oder braun. Das andere Ende der Wicklung ist direkt gegen Masse/Motorgehäuse geschaltet und benötigt daher keine separate Leitung.


    An den ersten Limas haben die Hersteller an einigen Löt-Kontakten eine Art roten Lack großzügig draufgeklatscht. Vor dem Löten/Ablöten der alten Leitungen sollte man den Lack unbedingt abkratzen.


    Schritt 1

    Der Ausbau der Kontakte aus dem weißen runden Lima- Stecker

    Die Kontakte aus dem Limastecker lassen sich mit einem kleinen Uhrmacherschraubendreher 0,8mm an den Pins die man eindrücken muss entriegeln, damit man sie nach hinten herausziehen kann.

    (Foto Lima Stecker und Ausdrückwerkzeug)


    Schritt 2

    Das Ablöten der alten Leitungen.

    Es gibt zwei Ausführungen der Lima.

    Die ursprünglich in der Sfera verbaute Lima hat Lötaugen aus Messing, die direkt in dem Spulenträger aus Kunststoff stecken.

    Die neuere Ausführung der Lima hat unkritische Lötkontakte neben den Spulen.

    Bei der alten Ausführung (siehe Foto) muss man darauf achten, dass man nicht zu lange mit dem Lötkolben den Kunststoff erhitzt und dadurch die Lötaugen aus dem Kunststoff schmilzt. Die alten Leitungen also zügig aus den Lötaugen ziehen.

    Mit einem Lötzinnabsauger sollte man unbedingt überflüssiges Lötzinn aus den Lötaugen entfernen, damit man darin die neuen Leitungen zum Verlöten einstecken kann.

    Sollte das nicht komplett gelingen, kann man, wenn sich der Kunststoff ausreichend abgekühlt hat, mit einem Uhrmacherschraubendreher 1mm/1,2 mm restliches Lot aus den Lötaugen durch vorsichtiges Drehen/Bohren herausschaben.


    Schritt 3

    Das Anlöten der neuen Leitungen.

    Die Leitungen heißen H05V-K, haben einem Querschnitt von 0,75 mm2 und lassen sich im Internet bestellen oder im Elektrofachhandel kaufen. Für die Lichtspule kann man auch 1,0 mm2 einsetzen.

    Vor dem Löten müssen diese abisoliert, die Litze verdrillt, verzinnt und verlötet werden.

    Die gelbe und die rote Leitung sind die längsten und sollten ca 68 cm lang sein. An dieser Länge kann man sich auch mit den anderen Leitungen orientieren.

    Die rote Leitung vom Pickup kann man ab dem Lötanschluss zum zusätzlichen mechanischen Schutz in Schrumpfschlauch packen.

    Wie im Foto zu erkennen werden dann zwei Stränge zusätzlich in Schutzschlauch ca 55 cm (8mm Durchmesser) aus Weich-PVC zusammengefasst.


    Strang CDI

    3 Leitungen rot, weiß und grün.


    Strang zum 4-pol. Lima Stecker

    4 Leitungen grau (braun), grün, gelb und blau.


    Beide Stränge mit einem Kabelbinder wie im Foto am Stator der Lima befestigen und durch die Dichtungstülle des Motorgehäuses führen.


    Die Adern der Leitungen an den Enden der Stränge ca. 6 cm überstehen lassen und gleichmäßig kürzen.


    An den Adern der CDI werden 6,3 mm Flachstecker 1,5 mm2 angequetscht



    4 pol Stecker Lima

    Zum Löten der ausgebauten Kontakte müssen diese vorbereitet werden.

    Die beiden Klammern mit denen die Leitungen zur Zugentlastung an den Kontakthülsen geklammert sind, müssen mit einem Elektroniker-Seitenschneider entfernt werden (siehe Foto 001 + 002)

    Die restliche Kaugummiisolierung und die Litze müssen weitestgehend entfernt und so kurz wie möglich abgeschnitten werden. Die übrigen verpressten Litze im Kontakt nicht entfernen!

    Auf einer Pappunterlage werden die Kontakte im Bereich der ehemaligen Zugentlastung verzinnt.

    Aufpassen das das Zinn nicht bis in die Kontakthülse einläuft

    Die Enden der Leitungen auf etwa 8 mm Länge abisolieren, die Litze zwischen 2 Fingern verdrillen und verzinnen (Bild 003).

    Die verzinnte Leitung auf Länge der Lötfläche ca 4mm kürzen und anlöten.

    Anschließend ein etwa 8mm langes Stück Schrumpfschlauch als Knickschutz drüber schrumpfen.

    Die Pin´s zur Arretierung der Kontakte wieder etwas aufbiegen und die Kontakthülsen mit den angelöteten Leitungen wieder in der richtigen Farbbelegung in die Kunststoffhülse stecken. Arretierung prüfen.


    Natürlich kann man je nach Möglichkeiten von dieser Anleitung abweichen. Alternativ zum PVC-Schlauch kann man natürlich auch Schrumpfschlauch oder selbstverschweißendes Isolierband benutzen.


    Für weitere Fragen stehe ich gern per PN zur Verfügung.

    Viel Erfolg

    Markus

  • USB-Ladebuchse ins Cockpitgehäuse eingebaut Teil 1


    Die Buchse ist für "Auf-Putz-Montage" vorgesehen, hat 2 USB-Ladebuchsen mit einer Stromabgabe von 500 mA, hat nur eine Aufbauhöhe von 16 mm und ist im Internet unter den Suchbegriffen "12V USB Auto Steckdose Ladegerät Buchse" im Internet zu finden.

    Befestigt der Buchse erfolgt mit 2 M4 x 16 mm Schrauben, siehe Foto USB Buchse Befestigung.

    Die Buchse sollte übrigens unbedingt ca 12 mm tiefer erfolgen, da das Cockpitgehäuse nicht ganz plan ist.

    Das kann man auf dem Foto USB 005 ansatzweise erkennen. Es ist ein winziger Luftspalt zwischen Cockptgehäuse und USB-Buchse zu erkennen.

    Die Buchsen kann man bei Regen durch eine Gummikappe abdecken.

    Die 5V werden in der USB-Buchse aus der 12 Volt Bordspannung erzeugt.

    Den 12 Volt Spannungsabriff kann man an dem 5 poligen Stecker der am Cockpit aufgestekt wird vornehmen.

    Wie man dem Bild der Cockpit Anschlussbelegung entnehmen kann, kann man die 12 Volt Betriebsspannung an den unteren beiden Anschlüssen abnehmen: 12 Volt Zündung ein und Minuspol Rahmen.

    Wie man das machen kann ist im Bild 12V Spannungsabriff zu sehen.


  • Anschluss der USB Buchse an 12 Volt über Zündung Teil 2

    Leitungsabzweig an einer Leitung mit Stecker herstellen hier z.B. 12 Volt Spannung "Zündung ein"

    Hier die Fortsetzung zur USB Ladesteckdose und wie man diese mit 12 V aus dem Bordspannungsnetz versorgen kann.

    1.Möglichkeit für die Lötprofis

    Es soll ein stabiler, kompakter Abzweig ohne Stromdiebe, Stoßverbinder oder Lüsterklemmern hergestellt werden.

    In der Aufgabenstellung (Foto 001) ist eine schwarze Leitung zu erkennen an der ein Abgriff angeschlossen werden soll, also ähnlich wie es an dem 5-poligen Stecker gemacht wurde, der am Cockpit aufgesteckt wird. (Foto 12V Spannungsabgriff)

    Über diesen Stecker wird dem Cockpit der Minuspol (Masse/Rahmen) je 2 Schwarze Leitungen und die 12V Gleichspannung je 2 weiße Leitungen über das Zündschloss zugeführt.

    Der im Foto 001 zu sehende Stecker steht also nur symbolisch für den 5-Polstecker am Cockpit.

    Auf den Fotos ist nur die schwarze Leitung (Masse) zu sehen, diese steht also beispielhaft auch für die weiße Leitung (Pluspol).

    Im ersten Schritt müssen also jeweils eine von den beiden schwarzen und eine von den weißen Adern möglichst mittig zwischen dem 5-Polstecker und dem mit Isolierband umwickelten Kabelbund durchgeschnitten werden.

    Die Leitungsenden zum Kabelbund etwa 5mm und die anderen Enden, die als Abzweig verwendet werden soll, etwa 10 mm abisolieren und miteinander verdrillen/verzwirbeln. Dadurch bleiben die Litze der beiden Leitungen beim Verzinnen und späteren zusammenlöten zusammen und fallen nicht auseinander, so das man nicht 3 Adern zusammenhalten und gleichzeitig Löten muss.

    Der Leitungsquerschnitt der Leitungen beträgt 0,75 mm2. Diesen Querschnitt sollte natürlich in etwa auch die Leitung des Abzweigs haben.

    Vor dem Zusammenlöten der beiden Enden unbedingt auf das einzelne Aderende ein etwa 15 mm langes und 5 mm dickes Stück Schrumpfschlauch aufschieben.

    Dieses beim Löten möglichst weit entfernt von der Lötstelle halten, damit es nicht vorher schon schrumpft.

    Die Enden sauber verlöten, Schrumpfschlauch drüber und mit dem Feuerzeug oder Heißluftfön schrumpfen.


    2. Möglichkeit Löten auf den Leiterbahnen der Leitfolie am Cockpit

    Mit dem Dremel, Schleifpapier oder auch Messer vorsichtig die Isolierschicht auf dem Kupferbahnen am Pluspol und Minuspols nahe der Tankanzeige entfernen.

    Vorsichtig aber zügig verzinnen, die Leitungen gemäß der Fotos anlöten.

  • Warum man keine Halogenlampen einbauen sollte.


    Beim Teile sortieren ist mir ein Hauptscheinwerfer aufgefallen der Schmorstellen oben am Gehäuse aufweist.

    Beim Herausdrehen der Lampenfassung sind mir dann weitere erhebliche Schäden aufgefallen.

    Von aussen braun angeschmorter Kunstoffsockel. Das Kontakt-Federblech für das Abblendlicht muss sehr heiß geworden sein und ist ebenfalls angelaufen. Durch Hitze kann es zu weiteren Schmorstellen durch Übergangswiderstände am Kontakt kommen bis hin zum Totalausfall durch Verlust der Federkraft.

    Der Übeltäter und ein Blick auf verkohlte Stellen am Sockel: Eine Halogenlampe von Osram 35/35 Watt

    Durch Überhitzung geschmolzener Reflektor mit Verlust der Verspiegelung

    Ob das so im Sinne des Erfinders ist?

    Das beim Einbau erkennbar weißeres (helleres?) Licht der Halogenlampe führt im weiteren Betrieb durch die viel heißere Halogenlampe auch zum Erblinden des Reflektors.

    "Das Licht ist Doch erheblich heller als die olle Bilux Glühlampe" ... aber nur kurzzeitig.

    Ob das so okay ist, das stelle ich mal ganz groß in Frage, wenn durch den Betrieb der Reflektor beschädigt wird, ist das Licht mit Sicherheit irgendwann genau so duster wie mit der eh schon schlappen Lima und der Biluxlampe.

    Mein Fazit: Besser bei der empfohlenen etwas gelber leuchtenden Bilux-Lampe bleiben.

    Im Schadensfall (Unfall) könnte es durch den Einsatz von Halogenlampen sogar zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und damit zu keiner Haftung durch die Versicherung kommen ...

    Hier noch ein Vergleichsvideo: Halogengeschädigter Reflektor im Vergleich mit einer Biluxlampe https://youtu.be/Cty6seAoJFw


    Nachtrag zum Thema Funktion/Aufbau einer Halogenlampe vom 13.07.2024

    Halogenlampen wurden entwickelt um die Standzeit / Lebensdauer eines Glühwendels unter dem harten Betriebsbedingungen im Kfz (Vibrationen/Spannungsschwankungen) zu verlängern.

    Halogenlampen heißen diese Lampen deshalb weil sie Halogene wie Chlor, Fluor, Jod oder im Fall Halogenlampen, Brom enthalten.

    Halogene sind reaktionsfreudig und heißen deshalb auch Salzbildner.

    Das Licht der Halogenlampen ist sehr weiß, zum Teil auch bläulich. Sehr weiß ist das Licht deshalb, weil der Glühwendel sehr heiß wird.

    Durch die große Hitze unterliegt der Glühwendel einem sehr hohen Verschleiß. Zum Teil verdampft der Wolframfaden und bildet mit dem Halogen Brom das Salz Wolframbromid welches man bei einer ausgeschalteten, älteren Halogenglühbirne als einen weißen/bräunlichen Belag im Innern des Glaskolbens als Belag erkennen kann.

    Schaltet man die Glühlampe wieder ein, verdampft dieses Wolframbromid durch die Hitze.

    Durch die thermische Konvektion in dem Glaskolben und durch die Hitze, wird das Bromid am Glühwendel aufgespalten und das Metall Wolfram den Glühfaden wieder zugeführt, das Brom kondensiert wieder im Glaskolben. Deshalb halten Halogenlampen sehr lang, auch wenn sie eine große Hitze abstrahlen. Sie müssen auch so fürchterlich Heiß werden, um das auf der Innenseite des Glaskolbens niedergeschlagene Wolframbromid zu verdampfen und das Recycling des Glühfadens in Gang zu setzen.

    ... die größere Hitzeabstrahlung kommt auch dadurch zustande, dass eine Halogenlampe einen viel kleineren Glaskolben hat. Die Hitze wird durch den geringen Abstand gut zum Glaskolben abgeleitet.

    Wenn man eine Biluxlampe und eine dem sockelentsprechende Halogenlampe direkt nebeneinander legt, springt einem dieser Zusammenhang geradezu ins Auge.

    Die Biluxkampe hat einen fast doppelt so großen luftleeren Glaskolben (Thermopenscheiben nutzen den Effekt zur Wärmeisolierung).

    Folglich verteilt der große Glaskolben die Wärmemenge über eine größere Fläche ins Reflektorgehäuse.

    Der Kunststoff des Reflektors wird längst nicht so heiß und dadurch auch nicht beschädigt.

    Vielleicht sollte der Eine oder Andere Sferafahrer, der seine Sfera mit Halogenlampen betreibt, einmal einen Blick in den Reflektor werfen :nick:

    ... und ja, auch die Biluxlampe wird so heiss, das sich das schwarze Kunststoffgehäuse in dem der Reflektor sitz verformt. Nur habe ich noch niemals eine Reflektor mit einer derartigen Blasenbildung im Kunststoff des Reflektors gesehen.


    Das Brücken des Fernlicht und Abblendlicht hat noch weniger Licht zur Folge, da die Spannung der eh schlappen Lima vollkommen einbricht und in der Limaspule in Wärme (Hitze) umgewandelt wird. Das entspricht dann schon fast einem Kurzschluss der Limawicklung und kann zur Zerstörung der Selben führen. In wie weit der Regler das zulässt habe ich noch nicht ausprobiert.

    Besserwisser leben den verzweifelten Versuch, durch die Abwertung anderer, ihren eigenen Wert zu steigern.

    Edited 3 times, last by dh5yaz (July 13, 2024 at 11:26 AM).

  • Bist du dir sicher, dass das diese Glühlampe verursacht hat (die sieht noch zu gut aus, auch unten an den Kontakten). In meiner bisherigen Zeit habe ich bisher noch nie solch ein Bild gesehen. Es gibt aber noch Glühlampen mit 40/45 Watt (Semihalogen), die natürlich noch wärmer, wenn nicht sogar extrem heiss werden. Alleine wenn ich bei meinen alten RST Scheinwerfer die Standlichtstelle mir ansehe, sehe ich, dass der Reflektor auch schon mal überhitzt wurde.


    3x Scooter Rollerlampen 12Volt 35/35Watt Ba20d Halogen, Semihalogen Xenon | eBay

    oder

    Glühlampe 12V 45/40W Ba20d Glühbirne Lampe Birne 12Volt 45/40Watt neu | eBay

  • Gelöscht, da im Ton vergriffen.

    Edited once, last by frivolerferdinand (April 19, 2024 at 8:13 AM).

  • Wundert mich etwas, bei der SKR ist das alles nicht wirklich größer, aber ab Werk mit Halogen.

    Mein Roller ist Franzose:

    Alles pisst und leckt!

  • <Warum man keine Halogenlampen einbauen sollte>

    Im Grunde genommen stimmt das schon in etwa ,aber es kommt auch darauf an wie lange mit dieser Birne gefahren wird und ob mit Abblendlicht oder Fernlicht.

    Ich fahre so mit der Osram X-Racer jetzt bereits seit fast 10 Jahren (etwa 10.000km) dauerhaft mit Abblendlicht und habe weder ne verkokelte Fassung/Gehäuse noch einen bläulichen Reflektor

    @ AugeK

    Ebend

    Ferndiagnose ist schwierig und führt nicht immer zum ERFOLG  !!

    Display Spoiler
  • Die Osram X-Racer sind eigentlich überhaupt nicht mehr zu bekommen. Anfragen an Osram habe ich bisher auch nicht beantwortet bekommen.
    Und wie schon geschrieben, die verbaute Halogenglühlampe wird nicht der Grund für dieses Bild des Grauen am Reflektor sein.

    Dafür sieht die Lampe noch zu gut aus.

  • Ich hab noch 3 Stück von den X-Racer …aufgrund meines Alters und meiner immer schlimmer werdenden Wehwehchen würde ich schweren Herzens eine davon abgeben

    alex90

    Die Osram S2 kriegste doch an jeder Ecke

    Lampe, Glühbirne S2 12V35/35W BA20D
    Osram original line Lampe Sie wird oftmals in der Erstausr&uuml;stung verbaut und bietet ein gutes Preis-Leistungsverh&auml;ltnis Spannung: 12v…
    www.motorrad-ersatzteile24.de

    Ferndiagnose ist schwierig und führt nicht immer zum ERFOLG  !!

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  • Diese hier habe ich jetzt als Ersatz schon mehrfach bei Kunden eingebaut und die sind bislang sehr zufrieden …..Made in China halt ,aber vom Licht her genau wie X-Racer ….kein Unterschied

    Allerdings fehlen noch Studien für die Werte der Langlebigkeit

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