Fürs Motorradfahren (125ccm) genügt jetzt auch der Autoführerschein

  • Der Auto-Führerschein genügt künftig zum Führen kleiner Motorräder - allerdings benötigt man dafür eine ausführliche Schulung. Eine eigene Führerscheinprüfung ist nach der neuen, vom Bundesrat durchgewunkenen Verordnung, für Maschinen mit einem Hubraum bis 125 Kubikzentimeter und 15 PS nicht mehr nötig.


    https://www.focus.de/auto/news…d-fahren_id_11483546.html

    "Roller Roller Ratatat, wenn Taddel einen Roller hat, dann rollt er durch die ganze Stadt,:roller2: Roller Roller ratatat"

  • Taddel

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  • Für 50ccm-Roller Fahrer kann das bei einem 125ccm-Roller schon funktionieren, wenn derjenige das sachte angeht und nicht gleich im Berufsverkehr und mit einer Autobahnfahrt anfängt. Bei warmen, trockenen Wetter erste vorsichtige Fahrten über Land geben solchen Anfängern nach und nach die Praxis, um mit so einer stärkeren Maschine sicher umzugehen.

    Unverantwortliche und Hitzköpfe unterliegen da schnell der natürlichen Auslese.:))

    Euro-Norm? :zunge: Der Duft der freien Fahrt kann nur aus einem kat-freien Zweitakter kommen! :thumbsup:

  • Ich feier das. Ob ich es für vernünftig halte ist was anderes. Ich weiß gar nicht ob der dann EU weit gilt oder wie in Österreich auf das Land beschränkt ist.

  • Ich weiß nicht wieso man hier an der Stelle dagegen ist.


    Das ist wirklich mal ein positiver Trend. Glaube wenn man die Kiste dann schneller laufen lässt ist es auch kein fahren ohne Fahrerlaubnis mehr. Bzw. man kann den "großen" Rahmen einbauen :D

  • Ich habe 1976, ja, das Jahr gab's mal, Führerscheinklasse 3 erworben und, weil Oma spendabel war, Klasse 1 gleich mit.

    Von da an, habe ich bis Sommer diesen Jahres, noch nicht einmal mehr ein Mofa angefasst.

    Laut Führerschein darf ich aber sofort auf eine schwere Harley oder pfeilschnelle Kawasaki steigen.

    Absolut lebensgefährlich ...... für alle.

    1978 habe ich bei der Bundeswehr auf LKW, Busse und Panzer erweitert.

    Nach meiner Dienstzeit also 1982 habe ich keine grossen LKW oder Busse mehr gefahren. Panzer sowieso nicht.

    Nicht minder gefährlich.

    Ich bin sehr wohl der Meinung, dass ein/e Kraftfahrer/in unter erleichterten Bedingungen eine andere Führerscheiklasse erwerben können soll, aber auch, wegen nicht nachweisbarer Praxis, wieder entzogen bekommt.

    :alt:wenn Du etwas langsamer fährst, bist Du am Ende schneller zu Hause, als wenn Du laufen mußt.:ablacher:

  • Ich fahre jetzt 16 Jahre "50iger" und denke ein paar Km/h werden mich jetzt nicht umbringen.

    Nach so vielen Jahren, darfst du auch von Erfahrung reden, ohne rot zu werden.

    Wenn ich in Bezug auf schwere und/oder schnelle Motorräder, nach 40 Jahren Pause, von Erfahrung reden wollte, müsste ich wohl zum Erbsendoktor.

    :alt:wenn Du etwas langsamer fährst, bist Du am Ende schneller zu Hause, als wenn Du laufen mußt.:ablacher:

  • Soll ja erst ab den 25 Lebensjahr machbar sein.

    Paar Theorie und paar Praxis Std.

    Find ich nicht so toll da es mehr schwarze schaffe als vernünftige gibt.

    Bin mal gespannt..... Es kracht hier bei uns jedes Jahr (in der biker Saison) oft genug,

    Ab nächstes Jahr kracht es halt öfter.

  • Wenn das, was man dazu lesen kann, richtig ist, setzt die künftige Neuregelung voraus, dass der Fahrer die Fahrerlaubnisklasse B mindestens 5 Jahre besitzt und mindestens 25 Jahre alt ist. Die besonders unfallgefährdete Altersklasse der jungen Fahrer ist damit ausgenommen. Da auch eine praktische Ausbildung erforderlich ist, ist die Regelung damit immer noch strenger als in Ländern wie beispielsweise in Italien, wo die Fahrerlaubnisklasse B von vornherein auch zum Fahren mit Zweirädern bis 125 ccm berechtigt.


    Wer mit einem Kleinkraftrad bis 45 km/h (Fahrerlaubnisklasse AM) unterwegs war, wird erlebt haben, dass er schon teilweise in der Stadt, aber vor allem auf Landstraßen von Autofahrern mitunter sehr rücksichtslos (dicht) und gefährlich überholt wird. Das Fahren mit einer 125er ist zumindest in der Hinsicht auch ein Sicherheitsgewinn. Das war übrigens der Grund, Mitte der 80er Jahre die Höchstgeschwindigkeit für Kleinkrafträder von 40 auf 50 km/h anzuheben, bis sie im Zuge der europäischen Vereinheitlichung wieder auf 45 km/h gesenkt wurde.

  • Das Verhalten hat nichts mit dem Hubraum zu tun. Selbst Motorradfahrer werden bedrängt wenn die sich einfach nur an die Regeln halten

  • Die fahren dir auch bei einem 125 auf und überholen dich genau so...


    Das Verhalten hat nichts mit dem Hubraum zu tun. Selbst Motorradfahrer werden bedrängt wenn die sich einfach nur an die Regeln halten

    Missverständnis. Dass manche Autofahrer ein geradezu neurotisches Verhältnis zu Zweiradfahrern haben, ist bekannt. Wer aber in der Stadt mit 45 km/h oder auf der Landstraße mit 80 km/h herumgurkt, wird von jedem und ständig überholt. Mit einem Zweirad, das die auf diesen Straßen zulässige Höchstgeschwindigkeit gut erreicht, schwimmt man aber eher mit. So ist das Fahren mit einem großen Roller, der über 100 km/h fährt, nach meiner jahrelangen Erfahrung wesentlich entspannter.

  • Ich fahr eine "Kampflinie" mit meinem Roller und zwinge alle auf die Gegenfahrbahn wenn sie überholen wollen. Schließlich geht es um meinen Hinter der gefährdet wird wenn z.B. mich jemand in der eigenen Spur trotzt Gegenverkehr überholen will.:effe:

  • … zwinge alle auf die Gegenfahrbahn … wenn z.B. mich jemand in der eigenen Spur trotzt Gegenverkehr überholen will.

    Ja, ich weiß, was du meinst. Aber ich habe es schon häufig erlebt, dass ich dann mit mini-mini-minimalem Abstand überholt wurde. Fahre ich aber schon gut 100 km/h, geschieht dies so gut wie nicht mehr. Das war für mich Anlass, auf meine Vespa einen Sito-Plus zu montieren. Mit meinem früheren Hexagon oder X9 wurde ich gar nicht mehr überholt.